Fallstudie

Justizvollzugsanstaltendienst

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Von verschiedenen Registrierungssystemen bis hin zu einem übersichtlichen Prototypen

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Unser Kunde

Der Judicial Institutions Service (DJI) vollzieht im Auftrag des Justiz- und Sicherheitsministeriums vom Gericht verhängte Strafen und Freiheitsstrafen. Es hat mehr als 50 Standorte, darunter Gefängnisse, Jugendeinrichtungen und psychiatrische Zentren. DJI ist für die tägliche Betreuung von Straftätern (Personen, die bei DJI inhaftiert sind) verantwortlich und arbeitet mit ihnen zusammen, um die Rückkehr in die Gesellschaft vorzubereiten. Mit einer Belegschaft von mehr als 15.000 Mitarbeitern ist DJI eine der größten Regierungsorganisationen in den Niederlanden. Jährlich werden mehr als 37.000 neue Straftäter aufgenommen.

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Unsere Herausforderung

Täter kommen mit verschiedenen Diensten in Kontakt, die unter die rechtliche Kette fallen. Denken Sie an die Polizei, den Transportdienst für Häftlinge und die Institutionen. Diese Dienste verfügen über verschiedene Registrierungssysteme, in denen sie unter anderem die Risikodaten von Personen speichern. DJI hat daher eine Excel-Datei entworfen, in der die Risikodaten all dieser Dienste miteinander verknüpft sind. Damit beispielsweise der DJI-Transportdienst weiß, ob einem Verbrecher bei einem Umzug Handschellen angelegt werden müssen oder nicht. Wir wurden gebeten, eine attraktive Oberfläche zu entwickeln, in der die Daten dieses Systems übersichtlich und benutzerfreundlich dargestellt werden.

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Unsere Lösung

Wir haben einen Prototypen entwickelt, der auf einen Blick zeigt, wie ein Krimineller in den 7 Risikobereichen punkten kann. Bevor ein Krimineller in einen Transporter steigt, kann der Transportdienst genau sehen, wie riskant diese Person ist. Für weitere Informationen können Sie sich auch zu weiteren Informationen pro Risikogebiet und zu einer Zeitleiste und Benachrichtigungen über den Täter durchklicken. Auf diese Weise ist es uns gelungen, die Hauptprobleme von den Nebenproblemen zu trennen.

Unser Ansatz

Um ein benutzerfreundliches Design für ein funktionierendes System zu erstellen, ist es entscheidend, die Bedürfnisse der Benutzer zu kennen. Von den Personen, die für die Eingabe der Risikodaten verantwortlich sind, und den Personen, die damit arbeiten müssen. Aus diesem Grund haben wir begonnen, Content-Experten und Interessenvertreter zu interviewen. Wir haben gefragt, wie sie arbeiten und was sie brauchen. Ihre Antworten halfen uns, die Haupt- von den Nebenproblemen in dem umfassenden und sachlichen Excel-Dokument zu trennen, das DJI selbst entwickelt hatte.

In der nächsten Phase haben wir bei der Gestaltung der benutzerfreundlichen Oberfläche einen iterativen Ansatz verwendet. Wir haben unsere neuen Versionen mehrmals bei Stakeholdern eingereicht und unseren Prototyp basierend auf ihrem Feedback verbessert. Nach einem abschließenden Nutzertest waren wir uns sicher, dass unser Design den DJI-Mitarbeitern helfen würde, Risiken schneller und besser einzuschätzen.

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Stefan Layer

Geschäftsführer